Welches Material sollen die Gartenmöbel haben?

Dienstag, 14. Juni 2016

Welches Material sollen die Gartenmöbel haben?

Sie möchten neue Gartenmöbel kaufen und haben nun die Qual der Wahl? Zunächst sollten Sie sich für das Material entscheiden, denn schon allein dadurch wird der spätere Stil entscheidend mitbestimmt.

Momentan gibt es fünf Materialien, mit denen Sie sich beim Kauf neuer Gartenmöbel unbedingt auseinandersetzen sollten. Das sind Holz, Kunststoff, Polyrattan, Schmiedeeisen und Aluminium. Jedes der fünf genannten Materialien hat Vor- und Nachteile. Sie prägen aber auch das Flair ganz entscheidend, das Ihre Gartenmöbel später ausstrahlen.

Holz

Holzmöbel sind immer irgendwie rustikal. Dafür wirken sie aber auch natürlich. Für gemütliches Ambiente die erste Wahl, muss noch über den Look entschieden werden. Gefällt Ihnen der klassische Holz-Look? Dann wählen Sie warme Hölzer wie Teak, Lärche oder Eiche. Sie können sich aber ebenso für den silbrig-grauen Look entscheiden, der mit seiner Patina eine eigene Geschichte zu erzählen scheint.
Holzmöbel sind in der Pflege aufwändiger, schließlich handelt es sich um ein natürliches Material, das mit der Zeit verwittert.
Je nachdem, was gewählt wird, muss anders gepflegt werden. Beim warmem Holz-Look sollten die Möbel drei Mal pro Jahr (Frühjahr, Frühsommer und vor der Wintereinlagerung) mit Holzöl eingelassen werden. Beim Patina-Look, der durch die Sonne und das Wetter entsteht, sollten Sie das Holz einfach einmal pro Jahr mit der rauen Seite eines Topfreinigers und warmem Wasser abreiben. Dadurch wird die Patina gleichmäßig. Solche Möbel können den Winter übrigens auch im Freien verbringen. Andere Holzmöbel sollten unbedingt eingelagert werden. Ein weiterer Nachteil ist das oft hohe Gewicht von massiven Holzmöbeln.

Kunststoff

Kein Material ist stylischer und vielseitiger. Für moderne Looks sind Kunststoffmöbel fast ein Muss. Heute gibt es sie in allen möglichen Designs, entworfen von rennomierten Designern. Dazu ist Kunststoff denkbar einfach zu pflegen und von Natur aus wetterfest. Decken Sie die Möbel im Winter ab.

Polyrattan

Hier ist ganz klar der Lounge-Stil beheimatet. Polyrattan, also geflochtene Kunstfasern, verleihen Ihrem Garten einen urbanen, lässigen Look. Diese Möbel sind perfekt geeignet für Lounge-Ecken und zaubern eine entspannte Atmosphäre in den Garten. Die Auswahl an verschiedenen Modellen, von Liegen bis hin zu Outdoor-Betten, ist groß. Für jeden Geschmack findet sich auch ein passendes Polyrattan-Möbelstück. Dazu kommt die Pflegeleichtigkeit. Decken Sie diese Möbel im Winter einfach ab.

Schmiedeeisen

Sie wollen, dass ein Hauch von Romantik durch Ihren Garten weht? Oder vielleicht mögen Sie einfach das Flair eines typisch französischen Straßencafés? In diesem Fall sind Gartenmöbel aus Schmiedeeisen die erste Wahl. Diese Möbel halten Wind und Wetter stand, egal, was die Natur auch aus dem Ärmel zieht. Der Nachteil ist, dass die Möbel sehr schwer sind. Die Pflege ist denkbar einfach. Mit milder Seife, Waser und einem Stofflappen reinigen, fertig. Damit der Rost nicht allzu schnell am Eisen nagt, sollten Sie diese Möbelstücke im Winter einlagern oder zumindest abdecken.
Tipp: Eisen-Möbel sind auch perfekt für den Industrial-Look. Wählen Sie einfach ein entsprechendes Design.

Aluminium

Ein multifunktionaler Außenbereich ist der Himmel auf Erden für Sie? Dann werden Sie Ihre Aluminium-Gartenmöbel lieben. Wegen des geringen Gewichts lassen sich die Möbel schnell umstellen und so vielseitig einsetzen. Eine große Palette unterschiedlicher Designs, oft in Verbindung mit anderen Materialien wie Holz oder Kunststoff, erwartet Sie. Ob klassisch oder modern, hier findet sich jeder Stil. Achten Sie beim Kauf auf pulverbeschichtete und UV-beständige Möbel mit sauberen Schweißnähten. Weil Aluminium in der Sonne sehr heiß wird, sind Sitzkissen eine gute Idee.