Das Feng-Shui-Badezimmer

Dienstag, 01. September 2015

Das Feng-Shui-Badezimmer

Das Badezimmer ist nicht nur ein Ort der Reinigung, es ist auch ein Ort der Entspannung und des Loslassens. Trotzdem wird dem Bad oft nicht die Bedeutung zuteil, die es verdienen würde. Das hat auch damit zu tun, dass man meist nicht viel Zeit darin verbringt. Gerade im Bad ist es aber wichtig, das Chi fließen zu lassen und eine Atmosphäre der Behaglickeit zu schaffen.

Ein privater Raum des Wohlfühlens

Damit Ihr Bad so behaglich wie möglich ist, gilt als erster Grundsatz, dass es ein separater Raum sein sollte mit einer eigenen Tür. Das Bad sollte weiters über ein Fenster verfügen, damit genügend Licht hereinkommt und eine ordentliche Lüftung gewährleistet wird. Sollte das nicht möglich sein, können Tageslichtlampen und ein Belüftungssystem helfen. Hat man eine Badewanne, sollte diese so situiert sein, dass das Kopfende zur Tür zeigt, die Tür also immer im Blick ist. Um das Energiepotenzial des Raums zu steigern und für bessere Luft und größere Behaglichkeit zu sorgen, sind Grünpflanzen eine sehr gute Idee.

Genügend Platz und praktisch muss es sein

In einem Bad müssen viele verschiedene Dinge Platz finden: von Handtüchern über Körperpflegeprodukte bis hin zu Kosmetika. Deshalb ist viel Stauraum wichtig. Am besten sind Kästen mit eigenen Türen. Sind diese geschlossen, strahlt der Raum Ordnung und Ruhe aus. Trotzdem sollten alle Dinge, die man täglich benötigt, mit einem Handgriff erreichbar sein, sonst wird es unpraktisch. Denken Sie auch an das minimalistische Prinzip. Zu viele Kästen etc. verderben die Raumwirkung. Es gilt, ein gutes Mittelmaß zu finden.

Mit den richtigen Farben und Accessoires Harmonie erzeugen

Eine hervorragende Farbe für ein Bad ist grün. Das belebt den Raum und strahlt Harmonie und Frische aus. Rot sollte vermieden werden. Diese Farbe wird dem Feuer zugeordnet und verträgt sich deshalb nicht mit Wasser.
Düfte und Kerzen schaffen zusätzlich eine entspannte Atmosphäre.
Wenn möglich, sollten auch scharfe Ecken und Kanten vermieden werden. Diese stören den Chi-Fluss.

Ein Gegengewicht zum Element Wasser herstellen

Nassräume sind im Feng Shui immer ungünstig. Die vielen Abflüsse stellen Öffnungen nach draußen dar, durch die das Chi abfließt. Fließendes Wasser ist nämlich ein Chi-Träger und damit geht buchstäblich Lebensenergie über die Abflüsse verloren. Um das Auszugleichen, können Naturtöne eingesetzt werden. Die Farben Creme, Sand, Beige, aber auch Gelb sorgen für eine Energiestabilisierung. Zudem hilft es, wenn Tür und Toilettendeckel immer geschlossen sind.