Der Traum von der eigenen Hausbar

Dienstag, 26. Mai 2015

Der Traum von der eigenen Hausbar

Stil ist, einem Gast einen Drink an der eigenen Hausbar anzubieten. Diese Szene sieht man auch in so manchem Film. Dann erwischt man sich öfter bei dem Wunsch, selbst eine Bar zu Hause haben zu wollen. Über die perfekte Barausstattung kann man jedoch ganze Bücher schreiben. Dabei ist der erste Schritt zum persönlichen Barvergnügen schnell und relativ einfach gemacht.

Es geht um die eigenen Vorlieben

In einer Hausbar brauchen Sie nicht jede Spirituose der Welt. Ihre Bar sollte sich eher nach Ihrem Geschmack und dem Ihrer Gäste richten. Wählen Sie nur Dinge aus, die sie auch wirklich trinken. Was nützt es schließlich, einen ausgezeichneten Whiskey in der Bar zu haben, wenn ihn niemand trinkt? Die falschen Getränke kosten nicht nur Geld, sondern auch Platz, den Sie anderweitig verwenden könnten. Die Größe der Bar ist also nicht entscheidend. Es geht mehr um die Frage, ob Sie und Ihre Gäste mit dem Angebot glücklich sind. Achten Sie darauf, was Ihre Freunde und Bekannte in öffentlichen Bars bestellen. Dann wissen Sie, was Sie benötigen.

Zubehör: Das brauchen Sie wirklich

In eine ordentliche Bar gehört auch das richtige Zubehör. Es gibt ein paar Dinge, die nicht fehlen dürfen. Am wichtigsten ist ein Shaker, denn ohne kann man fast keine Cocktails machen. Es gibt sowohl zwei- als auch dreiteilige Versionen. Ein Jigger ist ein Messgerät, mit dem man die Flüssigkeitsmenge für die Cocktails misst. Um den Cocktail aus dem Shaker ins Glas zu gießen, nimmt man ein Barsieb. So werden Eis- und Fruchtstücke abgesiebt. (Manche Shaker haben schon ein Sieb integriert.) Den Barlöffel verwendet man für das Abmessen und das Zerdrücken von Zutaten, aber auch zum Verrühren des fertigen Getränks. Mit einem Stößel zerdrückt man die Zutaten (Früchte, Kräuter), damit die Geschmacksaromen richtig zur Geltung kommen. Die Eiszange schließlich transportiert stilvoll Eis in die Gläser. Letztere dürfen natürlich in keiner Bar fehlen. Schließlich macht nur das jeweils richtige Glas ein Getränk erst zu einem richtigen Cocktail.

Noch ein kleiner Tipp: Gehen Sie es langsam an. Beginnen Sie damit, Zutaten für vier oder fünf Cocktails in Ihrer Bar zu haben. Lernen Sie die Drinks kennen und erweitern Sie nach und nach Ihr Repertoire an Getränken und Wissen in gleichem Maße.