Die Wahl des richtigen Teppichs

Dienstag, 23. Februar 2016

Die Wahl des richtigen Teppichs

Teppiche sorgen für Gemütlichkeit und können langweiligen Räumen das gewisse Etwas verleihen. Bei der Wahl des passenden Teppichs können aber auch Fehler gemacht werden. Hier unsere Empfehlungen.

Teppiche gibt es in unzähligen Arten. Allein zu Orienteppichen kann man ganze Bücher füllen. Dazu kommt, dass sie sowohl unauffälliger Unterstützer von Einrichtung als auch Eycatcher oder sogar Statement-Pieces sein können. Natürlich, beim Reinigen und Putzen ist es praktischer, hat man den nackten Boden vor sich. Fließen oder Parkett können aber auch ungemütlich und steril wirken. Ihnen fehlt oft das Leben. Das können Teppiche ändern.

Material

Hier hat man buchstäblich die Qual der Wahl. Es gibt so viele verschiedene Materialien, alle mit spezifischen Vor- und Nachteilen.

Teppiche aus gewebter Naturfaser sind edel und sollten in Kombination mit entsprechender Einrichtung verwendet werden.

Langflorige Teppiche lassen einen Raum wärmer und gemütlicher Wirken. Sie eignen sich deshalb besonders für Wohn- und Schlafzimmer.

Kruzflorige Teppiche dagegen sind optimal für das Esszimmer. Sie wirken kühler, sind aber auch pflegeleichter.

Für draußen sind witterungsbeständige Teppiche aus Kunststoff wie geschaffen.

Größe

Was ist der häufigste Fehler beim Teppichkauf? Er ist zu klein. Damit das nicht passiert, sollten Sie vor dem Kauf einmal das Maßband zücken und auf Nummer sicher gehen. Ein zu großer Teppich erschlägt den Raum, ein zu kleiner wirkt vor allem in offen Räumen verloren.

Als ersten Maßstab können Sie sich an die kürzeste Wand des Raums halten. Wählen Sie den Teppich circa 60 Zentimeter kürzer als diese Wand. Denken Sie aber an die Türen. Der Teppich sollte diese beim Öffnen nicht behindern.

Haben Sie eine einzelne Couch, können Sie wählen. Entweder Sie legen einen kleinen Teppich mittig davor oder kaufen einen großen Teppich und stellen die Couch darauf. Dieser sollte dann so groß sein, dass er links und rechts noch zehn Zentimeter unter der Couch herausragt.

Im Esszimmer sollte alles auf dem Teppich Platz finden. Es sieht nicht gut aus, wenn die Sessel keinen Platz mehr auf dem Teppich finden, weil der Tisch zu groß ist. Der Teppich sollte mindestens 70 Zentimeter länger und breiter als der Tisch sein.

Stil

Passen Sie den Teppich an die restliche Einrichtung an. Wenn der Teppich sich mit dem Umfeld schlägt, schmerzt das förmlich in den Augen. Es gibt Teppiche für jeden Stil. Lassen Sie sich Zeit bei der Wahl und wählen Sie weise.

Ist die Einrichtung schlicht, kann ein ausgefallenerer Teppich mit auffallenderem Muster ins Auge gefasst werden. Umgekehrt eignet sich ein einfärbiger Teppich eher.

Farbe

Teppiche können für Kontraste oder subtile Unterstreichungen sorgen. Je nachdem, was gewünscht ist. Für ein homogenes Gesamtbild sollte der Teppich aber so gewählt sein, dass er der Farbfamilie der restlichen Einrichtung angepasst ist. Denken Sie daran, dass Sie nicht mehr als drei Farben in einem Raum verwenden sollten.

Im Wohnzimmer eignet sich ein Teppich, der etwas heller oder dunkler als die Couch ist. Ist letztere farblich aber sehr schlicht, darf beim Teppich gerne auch in den Farbtopf gegriffen werden. Umgekeht sind bei gemusterten oder bunten Sofas schlichte, einfarbige Teppiche empfehlenswert.

Hellere Farben lassen einen Raum größer wirken, dunklere eher kleiner. Denken Sie bei der Wahl daran.

Form und Ausrichtung

Der Standardteppich ist rechtwinklig. Trotzdem gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Formen, aus denen Sie wählen können. Grundsätzlich können Sie nehmen, was Ihnen gefällt. Denken Sie aber daran, dass durch zu viele verschiedene Formen ein Raum schnell in Unruhe geraten kann. Dann ist es schwer, sich darin zu entspannen.

Bei der Ausrichtung können Sie frei wählen. Legen Sie den Teppich schräg hin, sorgt dies für Dynamik und Spannung. Gerade nach den Wänden ausgerichtet, spendet er Ruhe.

Geschmack

Den wichtigsten Grundsatz bei der Wahl des richtigen Teppichs sollten Sie aber nie vergessen: Erlaubt ist, was gefällt.