Hängematten - einfach gemütlich

Montag, 17. August 2015

Hängematten - einfach gemütlich

Hängematten sind irgendwie einfach wunderbar. Selten hat man die Gelegenheit, es so gemütlich zu haben. Außerdem kann man sie auch im Freien aufhängen und so ein paar prachtvolle Stunden in der Sonne genießen. Erfunden wurden Hängematten in Lateinamerika. Als sie später die Europäer übernahmen, traten sie einen Triumphzug um den ganzen Erdball an. Heute findet man sie überall.

Im Grunde handelt es sich bei Hängematten um eine Schlaf- oder Ruhegelegenheit, ähnlich einem Bett. Im Unterschied dazu ist eine Hängematte aufgehängt an zwei Fixpunkten. Somit hat sie eine durchhängende Liegefläche.

Geschichte & Wortherkunft

Die Ursprünge des Wortes Hängematte liegen auf der Insel Haiti. Dort wurden die Schlafnetze von den Ureinwohnern hamáka genannt. Kolumbus kam 1492, als er in Amerika an Lang ging, mit diesen Schlafnetzen erstmals in Berührung. In Lateinamerika wurden sie als Schutz vor gefährlichen Tieren, vor Schmutz und Feuchtigkeit verwendet.

Das deutsche Wort “Hängematte” hat eine interessante Geschichte. Im Deutschen wurden zunächst die Wörter Hamaco oder Hamach verwendet. Der älteste Beleg dafür stammt aus dem Jahr 1529. Bald wurde das Wort aber in Hängematte umgewandelt, weil die anderen Wörter wohl zu fremd klangen. Mit dieser damals neuen Wortkreation hat man eine seltene Kombination erreicht. Es ähnelt in der Aussprache noch immer dem Stammwort Hamach, gibt gleichzeitig aber auch eine perfekte Beschreibung davon, was eine Hängematte eigentlich ist: eine hängende Schlafmatte.

Die Europäer übernahmen die Hängematte schnell von den amerikanischen Ureinwohnern und verwendeten sie vor allem für die Schifffahrt. Hängematten wurden so in kürzester Zeit zur traditionellen Schlafgelegenheit auf Schiffen, denn sie boten gleich mehrere Vorteile. Die Herstellung war nicht aufwendig, sie nahmen nicht viel Platz weg und sie glichen die natürlichen Schaukelbewegungen des Schiffes aus. Das garantierte nicht nur einen ruhigeren Schlaf, sondern auch, dass man bei starkem Wellengang nicht mehr aus dem Bett fallen konnte.

Arten

Hängematten können nach zwei Kriterien eingeteilt werden: nach Art der Liegefläche und ob die Hängematte Spreitzstäbe hat.

Bei den Liegeflächen wird traditionellerweise zwischen Tuch- und Netzhängematten unterschieden. Letztere sind meist geknotet, wodurch ein Gewebe entsteht. Es gibt aber auch traditionell hergestellte, mexikanische Netzhängematten, die knotenfrei sind. Dadurch passt sich die Liegefläche besser an die Körperform an. Grundsätzlich ist der Liegekomfort einer Netzhängematte von der Maschenweite und Knotenstärke abhängig.

Spreitzstäbe werden eingesetzt, um die Liegefläche offen zu halten. Bei falscher Gewichtsverteilung kann das aber zu einem Kippen der Liegefläche führen. Dann fällt man aus der Hängematte heraus.

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