Martinigansl - alles für einen schön gedeckten Tisch

Donnerstag, 03. November 2016

Martinigansl - alles für einen schön gedeckten Tisch

Am 11. November wird dem Heiligen Martin von Tours gedacht. Dieser teilte seinen Mantel mit einem Bettler, indem er ihn in der Mitte zerschnitt. Am 11. November wird Martins gedacht, weil seine Grablegung an diesem Tag im Jahr 397 stattfand.

Der Brauch

In Mitteleuropa ist es seit langer Zeit Brauch, ein Martinigansl an diesem Tag zu essen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen begann um diese Zeit in den Ostkirchen die Fastenzeit. Also wurde noch schnell alles verspeist, was in der Fastenzeit verboten war. Zum anderen gab es am Vorabend des 11. Novembers traditionell viele Feste mit Speis und Trank.

Trotzdem weiß heute niemand genau, woher der Brauch kommt, eine Gans zu verspeisen. Es gibt verschiedene Erklärungsversuche. Einer nimmt den historischen Weg und meint, dass früher um diese Jahreszeit immer die Lehnspflicht fällig war. Die Bauern mussten einen Teil ihrer Ernte etc. an die Herrscher abgeben. Da waren natürlich auch immer Gänse dabei. Mit der Zeit nannte man die Gans Martinsgans. Weil aber zu Martini sowieso gefeiert wurde, war es nur naheliegend, die Martinsgans als Festessen aufzutischen.

Ein anderer Erklärungsversuch kommt aus den Legenden, die dieses Fest umranken. Eine besagt, dass die Einwohner von Tours Martin als Bischof wollten. Martin selbst wollte das nicht, denn er war zu bescheiden. Er versteckte sich deshalb in einem Gänsestall. Seine Gegenwart regte aber die Gänse so auf, dass sie laut schnatterten. So fanden die Leute Martin schließlich doch und weihten ihn zum Bischof.

Festtagstisch

  • Damit der Esstisch auch dem Festessen gerecht wird, sollte man ihn schön dekorieren und auch ordentlich eindecken. Kurz, man sollte ein ordentliches Gedeck aufstellen. Dieser Begriff umfasst nämlich Geschirr, Gläser, Besteck, Servietten und Dekoration. Je nachdem, wie umfassend der Festschmaus wird, spricht man vom einfachen oder erweiterten Gedeck. Hier sind unsere Tipps für eine festlich gedeckte Tafel:
  • Gläser, Geschirr und Besteck sollten einheitlich sein und auch farblich zusammenpassen. Das hebt den Tisch optisch noch einmal hervor, weil er in seinem Gesamteindruck stimmig ist, wie aus einem Guss. Auch die Dekoration kommt mit einheitlichem Look besser zu Geltung.
  • Ordnen Sie Besteck und Gläser richtig an. Dafür gibt es eine vorgegebene Reihenfolge. Die Schneide der Messer zeigt immer zum Teller. Die Zinken der Gabel deuten nach oben. Rechts vom Teller liegen die Messer und Löffel, links die Gabeln. Der letzte Gang vor dem Dessert liegt dabei innen, also am nächsten zum Teller. Der erste Gang immer ganz außen.
  • Das Dessertbesteck selbst liegt oberhalb des Tellers, der Löffel liegt oben und zeigt nach links, die Gabel darunter, ihre Zinken weisen nach rechts.
  • Ein Platzteller ist immer eine gute Idee, denn er allein verleiht jedem Tisch ein festliches Aussehen und präsentiert das Essen ansprechend.

Bei uns finden Sie alles für einen festlich gedeckten Tisch. Einfach hier klicken.

In diesem Sinne: Lassen Sie sich Festtagstafel und Martinigansl, Augen- und Gaumenschmaus, schmecken.